Südwestpresse | 13.10.2011


Die Ortskernsanierung in Gammelshausen läuft gut. Diese Zwischenbilanz zog Bürgermeister Hans-Peter Zaunseder im Gemeinderat.
Binnen zweier Jahre seien acht private Haussanierungen im Laufen oder schon abgeschlossen. Für das nächste Jahr wird mit vier weiteren Sanierungsanträgen gerechnet. Der Schultes berichtete, dass eben erst ein Hausbesitzer vorgesprochen habe, der zunächst nur eine kleine Sanierung im Sinn hatte und jetzt in die Vollen gehen will. Geld steht bereit: Laut Dr. Frank Friesecke vom Büro Steg sind knapp 400 000 Euro im Sanierungstopf. Den Bedarf für private Sanierungen 2012 schätzt er auf 75 000 Euro.

Auch die Gemeinde will sich einklinken. Sie peilt bekanntlich die Verlagerung und Zentralisierung des Bauhofs an. Dazu ist ein Grundstückstausch erfolgt, teilte der Schultes mit. Das erfordere eine Erweiterung des Sanierungsgebiets. Dann sollen weitere Planungsschritte folgen. "Wir müssen dann überlegen: wie gehen wir das an", erklärte Zaunseder.

Mit Sanierungsgeldern will die Gemeinde auch eine viel beklagte Verkehrssituation an der Hauptstraße verbessern. Der Gehweg vor der Kirche soll zur Straße hin verbreitert werden, um Autofahrern hangabwärts bessere Einsicht in die Kurve zu ermöglichen. Dafür sind 50 000 Euro eingeplant. Das Land fördert die Ortskernsanierung mit 60 Prozent.