Bodenordnung


In der Bodenordnung werden die Grundstücke so gestaltet, dass sie den von der Gemeinde gewünschten städtebaulichen Vorstellungen entsprechen. Ziel ist dabei, den Beteiligten zunächst das Verfahren zu erklären um die Neuordnung der Grundstücksverhältnisse dann auf der Basis von freiwilligen Vereinbarungen zu realisieren.

Um die von der Kommune gesteckten Ziele zu erreichen, sind unterschiedliche Werkzeuge erforderlich, deren Einsatz von den örtlichen Gegebenheiten, den Grundstücksverhältnissen und den kommunalen Anforderungen abhängt.

Die von der STEG dabei am häufigsten eingesetzten Bodenordnungsmodelle sind der kommunale Grunderwerb, der treuhänderische Grunderwerb und die vereinbarte amtliche Umlegung. Unter dem „Königsweg der Bodenordnung“ wird allgemein die vereinbarte amtliche Umlegung verstanden, bei der das Bebauungsplanverfahren, die amtliche Umlegung und die Leistungen der STEG eng miteinander verknüpft werden.