Neue Herausforderungen durch die aktuelle demographische Entwicklung

Um den künftigen Anforderungen einer durchschnittlich immer älter werdenden Bevölkerung gerecht zu werden, bedarf es neuer altersgerechter Wohnformen. Zahlreiche Kommunen stehen daher vor der Aufgabe, ein entsprechendes Angebot zur Verfügung zu stellen.

Leistungsangebot der STEG

Die STEG unterstützt die Gemeinden in allen Phasen auf dem Weg zur betreuten Wohnanlage, von der Ermittlung des Potenzials bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.

Unsere Leistungen:

  • Bedarfsermittlung
  • Städtebauliche Beratung
  • Zwischenerwerb von Grundstücken
  • Investorenakquisition
  • Öffentlichkeitsarbeit

Beispiel der Gemeinde Sersheim

Im Rahmen der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme Sersheim "Schloßstraße II" wurden städtebauliche Mängel wie desolate Bausubstanz und Gebäudeleerstand im Innerortsbereich behoben. Die Gemeinde erwarb sieben Grundstücke im Bereich der Schloßstraße, die anschließend freigelegt und neu geordnet wurden. Auf den neu geordneten Grundstücken erfolgte der Neubau einer betreuten Wohnanlage durch einen Investor.

Erreichte Ziele

  • Sanierung von Gebäuden und Behebung des Leerstands in der Ortsmitte, Aufwertung von Plätzen und Straßen
  • Bau einer betreuten Wohnanlage mit 26 Wohneinheiten
  • Einrichtung eines Seniorentreffs
  • Schaffung einer Tiefgarage mit öffentlichen Stellplätzen

 

Beitrag der STEG

  • Unterstützung der Gemeinde bei der Fördermittelakquisition im Landessanierungsprogramm
  • Durchführung der Vorbereitenden Untersuchungen mit entsprechender Planung als Grundlage für die Sanierung
  • Ausarbeitung der Vereinbarung über Abbruch und Neubau
  • Fördermittelmanagement für den Neubau der öffentlichen Stellplätze und des Seniorentreffs

 

Durch die zukunftsorientierte Vorgehensweise der Gemeinde entstand eine betreute Altenwohnanlage mit 26 Wohnungen. Die Wohnungen sind vollständig bezogen und der entstandene Gemeinderaum steht neben dem Seniorentreff auch allen Bürgern zur Verfügung.

Die Ortsmitte von Sersheim wurde somit nicht nur städtebaulich, sondern auch sozio-kulturell aufgewertet. Im Hinblick auf die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft hat sich die Kommune einen echten Standortvorteil verschaffen können.

Weiteres Beispiel, die Gemeinde Erligheim

Auch in Erligheim, einer Gemeinde im Kreis Ludwigsburg mit 2.600 Einwohnern, stand die Kommune vor den Herausforderungen einer älter werdenden Bevölkerung, überalterter Bausubstanz und Gebäudeleerstand in zentraler Lage. Mit Fördermitteln aus dem Landessanierungsprogramm konnte die Kommune Grundstücke erwerben und eine Brache in der Innenstadt beseitigen. Ein gefundender Investor errichtete eine betreute Wohnanlage mit 17 Wohneinheiten mit je zwei bzw. drei Zimmern. 

Erreichte Ziele

  • Neubau einer betreuten Wohnanlage auf einer ehemaligen Brachfläche
  • Neugestaltung und Aufwertung des Umfelds in Form von öffentlichen Erschließungsflächen

 

Beitrag der STEG

  • Unterstützung der Gemeinde bei der Fördermittelakquisition im Landessanierungsprogramm
  • Vorbereitung der Sanierung durch die Vereinbarung der Abbruch- und Neubaumaßnahmen
  • Steuerung der Neugestaltung der öffentlichen Erschließungsflächen

 

Auch kleine Kommunen profitieren von den Fördermitteln aus dem Landessanierungsprogramm und können dadurch sowohl städtebauliche Missstände beheben als auch neuen Wohnraum für die ältere Bevölkerung schaffen. Trotzdem ist ein solches Projekt auch ohne Fördermittel durchführbar.

Ausblick

Die Zukunft der Kommunen in unserem Land hängt entscheidend von der Art und Weise ab, wie sie auf die Herausforderungen des demographischen Wandels reagieren. Denn Kommunen stehen im Wettbewerb um Einwohner. Bereits heute müssen Städte, Gemeinden und Landkreise die richtigen Weichen für die Zukunft stellen und sich so wichtige Standortvorteile sichern. Die STEG unterstützt Sie dabei mit einem breiten Dienstleistungsangebot!