Erneuerung der sozialen Infrastruktur als Impuls für die Stadtentwicklung

Die Bereitstellung und Unterhaltung von Gemeinbedarfseinrichtungen ist Aufgabe der Kommune. Sind öffentliche Gebäude sanierungsbedürftig oder durch unzeitgemäße Bausubstanz in ihrer Funktion eingeschränkt, besteht Handlungsbedarf.

Es zeigt sich, dass öffentliche Investitionen in die soziale Infrastruktur eine  Anstoßfunktion für privat initiierte Maßnahmen haben und damit ein Vielfaches an Investitonen auslösen können. Dazu zählen unter anderem

  • Rathaus
  • Stadtbücherei oder Mediathek
  • Kindergarten
  • Bürgerhaus und Mehrzweckhalle
  • Seniorentreff

Leistungsangebot der STEG

Die STEG ist leistungsstarker Partner bei der Entwicklung und Erneuerung von Gemeinbedarfseinrichtungen. Von den ersten Überlegungen an begleiten wir unsere Kunden bei der Konzeption und Realisierung dieser wichtigen Projekte.

Unsere Leistungen

  • Analyse des Bedarfs und Standortpotenzials
  • Planerische Umsetzung des Vorhabens
  • Prüfung der Genehmigungsfähigkeit
  • Fördermittelmanagement und -beratung
  • Akquisition von Nutzern, Investoren und Bauträgern
  • Gestalterische Beratung
  • Öffentlichkeitsarbeit

Beispiel der Stadt Heimsheim

In der Schleglerstadt Heimsheim erstrahlt die alte Zehntscheune mit Hilfe des Landessanierungsprogramms in neuem Glanz.

Nachdem sich das Gebäude jahrelang in einem bemitleidenswerten Zustand befand, wurde die Idee geboren, in dem großen Bauwerk verschiedene Gemeinbedarfseinrichtungen unterzubringen. In der historischen Bausubstanz finden heute die Stadtbibliothek, die Volkshochschule, der Familien- und Seniorentreff und ein kleiner Ausstellungsbereich ihren Platz. Die Innenräume sind durch eine ansprechende Mischung aus Holz, Naturstein, modernem Stahl und verputzten Flächen geprägt, wobei der ursprüngliche Charakter des Gebäudes weiterhin bestimmend ist. Dennoch entstand eine zeitgemäße Atmosphäre, in der kulturelles Leben für Jung und Alt stattfindet.

 

Erreichte Ziele

  • Wiederbelebung der historischen Zehntscheuer
  • Zentrale Einrichtungen für verschiedene Nutzer unter einem Dach
  • Aufwertung des historischen Umfeldes durch einen neugestalteten Vorplatz

 

Unsere Leistungen für Heimsheim

    • städtebauliche Beratung
    • Fördermittelmanagement Städtebau und Denkmalschutz
    • Finanzielle Abwicklung der Maßnahme

    Beispiel der Gemeinde Kirchdorf an der Iller

    Das alte Rathaus der Gemeinde Kirchdorf an der Iller konnte mit seinen Räumlichkeiten den heutigen Anforderungen an eine moderne Verwaltung nicht mehr gerecht werden. Da aufgrund der beengten Lage des Gebäudes ein Anbau nicht möglich war, wurde im Rahmen des Landessanierungsprogramms ein Neubau in Angriff genommen.

    Zusammen mit einem regionalen Architekten erarbeitete die STEG eine städtebauliche und architektonisch hochwertige Lösung für diese besondere Aufgabenstellung. Der Entwurf eines Gebäudekonzeptes sollte durch Bürgernähe, Offenheit, Transparenz und hohe gestalterische Qualitäten gekennzeichnet sein und darüber hinaus durch kurze Wege eine effiziente Arbeitsweise ermöglichen. Im Vordergrund stand die repräsentative Ausprägung des neuen Rathauses mit einer vorgelagerten Platzfläche. Kernpunkt des favorisierten Entwurfes ist die großzügige Platzfläche, auf der der Sitzungssaal losgelöst vom Hauptbaukörper in Szene gesetzt wird. Der Verwaltungstrakt befindet sich in einem einfachen, lang gestreckten Baukörper mit Satteldach und lehnt sich damit an die in Kirchdorf vorhandenen Bauformen an. Dies wird durch den freigestellten Sitzungssaal kontrastiert, der eine bewusste moderne Ausprägung erhält. Von der Straße aus gesehen fällt der Sitzungssaal als markantes Element ins Auge und unterstreicht die Einzigartigkeit des Gebäudes. 

     

    Erreichte Ziele

    • Das neue Rathaus ist zur offenen Begegnungsstätte geworden
    • Die Verwaltung verfügt über ein neues Rathaus mit modernem Sitzungssaal
    • Gestaltung und Architektur des Rathauses sind modern
    • Die Energieversorgung ist ressourcenschonend

     

    Unsere Leistungen für Kirchdorf

    • Planerische Qualitätssicherung
    • Projektmanagement für einen reibungslosen Ablauf
    • Finanzielle Projektsteuerung
    • Finanzmanagement

    Beispiel der Stadt Metzingen

    Auch in der Stadt Metzingen ist im Ortsteil Neuhausen ein neuer Kristallisationspunkt des bürgerlichen Zusammenlebens entstanden. Als Höhepunkt und Abschluss der Ortskernsanierung wurde das historische Denkmalensemble Bindhof zu einem Dorfgemeinschaftshaus ausgebaut.

    Auf Grundlage eines von der STEG betreuten Architektenwettbewerbes wurde die Anlage mit der neuen Nutzung versehen. Dabei gelang es der Verwaltung der Stadt Metzingen und der Ortsverwaltung in Zusammenarbeit mit der STEG das Interesse der Bürgerinnen und Bürger "für ihren Bindhof" zu wecken. In zahlreichen Aktionen wurde mitgeholfen das Gebäude zu entrümpeln, Decken und Wände sowie Böden freizulegen. Die Räumlichkeiten beinhalten eine Bücherei, Jugend- und Vereinsräume, einen nutzbaren Gewölbekeller und einen Fest- und Veranstaltungssaal.

    Seit Jahren unterstützt die STEG Vernissagen, die dort von der Stadt Metzingen für ortsansässige Künstler veranstaltet werden.