Die STEG Stadtentwicklung GmbH feiert am 1. Oktober 2026 ihren 65-jährigen Geburtstag!
Wir freuen uns über dieses Jubiläum und möchten Sie auf unsere Geschichtenreise quer durch sechseinhalb Unternehmens-Jahrzehnte mitnehmen. Wir beginnen mit unserem Jubiläumstag und erzählen nach und nach unsere Geschichte bis zur Entstehung im Jahr 1961.
Seit 1961 begleitet die STEG Städte, Gemeinden und Regionen bei den vielfältigen Herausforderungen der Stadtentwicklung. In den vergangenen 65 Jahren haben sich Aufgaben, Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Anforderungen immer wieder verändert. Geblieben ist unser Anspruch, Kommunen als verlässliche Partnerin bei der Gestaltung lebenswerter und zukunftsfähiger Räume zu unterstützen.
Unser Jubiläumsjahr steht unter dem Motto „Aus Erfahrung Zukunft gestalten“. Es verbindet den Blick auf unsere Geschichte mit den Fragen, die Städte und Gemeinden heute und in Zukunft bewegen. Gemeinsam mit unseren Auftraggebern, Partnern und Mitarbeitenden möchten wir auf Erreichtes zurückblicken und zugleich neue Perspektiven für die Zukunft eröffnen.
Am 1. und 2. Oktober 2026 kam die gesamte STEG im Rahmen des STEG Forums in Lichtenfels zusammen. Mitarbeitende aus allen Standorten nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam auf die Zukunft der Stadtentwicklung zu blicken. Das Forum bildete zugleich den Auftakt unseres Jubiläumsjahres und machte sichtbar, was die STEG seit 65 Jahren prägt: die Zusammenarbeit von Menschen mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen, Kompetenzen und Perspektiven.
Bereits die gemeinsame Anreise machte deutlich, was die STEG auszeichnet. Mitarbeitende aus Stuttgart, Heilbronn, Freiburg, Heidelberg, Dresden, Glauchau und der Dr. Koch Immobilienbewertung GmbH machten sich gemeinsam auf den Weg nach Lichtenfels, um zwei Tage miteinander zu verbringen. Die Begegnungen begannen nicht erst vor Ort, sondern bereits im Bus auf der Fahrt zum Forum.
standen der persönliche Austausch über Standorte und Fachbereiche hinweg sowie das Kennenlernen neuer Kolleginnen und Kollegen. Besonders erfreulich war es, die Mitarbeitenden willkommen zu heißen, die erst in den vergangenen Monaten zur STEG gekommen sind und inzwischen Teil unserer Teams geworden sind.
Ein weiterer besonderer Moment war die Würdigung unserer langjährigen Mitarbeitenden. Gemeinsam blickten wir auf viele Jahre Engagement, Fachkompetenz und Verbundenheit mit der STEG zurück. Die Ehrungen für 5, 10, 20, 25 und mehr Jahre Betriebszugehörigkeit machten deutlich, dass die Geschichte unseres Unternehmens vor allem von den Menschen geschrieben wird, die sie über viele Jahre hinweg mitgestalten.
selbst spielte beim Forum eine wichtige Rolle. In einem kurzen Rückblick wurde der Weg des Unternehmens von der Gründung im Jahr 1961 bis heute nachgezeichnet. Dabei wurde sichtbar, wie sich Aufgaben, Rahmenbedingungen und Anforderungen verändert haben und wie die STEG diese Entwicklung über 65 Jahre hinweg begleitet hat.
Neben fachlichem Austausch und gemeinsamen Aktivitäten blieb auch Zeit für persönliche Begegnungen. Gespräche zwischen Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher Standorte, gemeinsame Erlebnisse sowie die Jubiläumsfeier am Abend stärkten das Miteinander und machten die Verbundenheit innerhalb der STEG erlebbar.
Ein sichtbares Zeichen dieser Gemeinschaft entstand mit dem gemeinsamen Jubiläumsfoto. Mitarbeitende aus allen Standorten formten die Zahl 65 und setzten damit ein besonderes Zeichen zum 65-jährigen Bestehen der STEG.
Das STEG Forum hat eindrucksvoll gezeigt, was die STEG heute ausmacht: fachliche Vielfalt, langjährige Erfahrung, neue Perspektiven und die gemeinsame Überzeugung, Städte und Gemeinden zukunftsfähig, lebenswert und nachhaltig weiterzuentwickeln.
Im Jubiläumsjahr würdigen auch die Vertreter des Aufsichtsrates die Entwicklung der STEG und das Engagement ihrer Mitarbeitenden.

65 Jahre STEG sind ein eindrucksvolles Jubiläum – und zugleich Anlass, nach vorne zu schauen. Seit 1961 begleitet die STEG Städte und Gemeinden bei der Gestaltung lebenswerter Orte und Quartiere. Sie verbindet dabei fachliche Kompetenz mit einem besonderen Verständnis für die Verantwortung, die Stadtentwicklung für die Menschen vor Ort trägt.
Als Aufsichtsratsvorsitzender freue ich mich, die STEG ein Stück weit auf diesem Weg begleiten zu dürfen. Besonders wertvoll ist das enge und vertrauensvolle Zusammenspiel von Geschäftsführung, Mitarbeitenden, Aufsichtsrat und Gesellschaftern. Mit der LBS Süd und dem Siedlungswerk stehen zwei Gesellschafter hinter der STEG, deren Aufgaben eng mit dem Wohnen und der Entwicklung unserer Lebensräume verbunden sind. Darin liegt eine besondere Stärke unserer Zusammenarbeit.
Denn Wohnen braucht mehr als vier Wände. Es braucht finanzielle Möglichkeiten, qualitätsvollen Wohnraum und ein lebenswertes Umfeld. Genau darin ergänzen sich LBS Süd, Siedlungswerk und STEG: Wir schaffen auf unterschiedlichen Ebenen die Voraussetzungen dafür, dass Menschen ein Zuhause finden und sich in ihren Städten und Gemeinden wohlfühlen können.
Die Herausforderungen sind groß: bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz und Klimaanpassung, demografischer Wandel und die Transformation unserer Innenstädte verlangen neue Antworten. Umso wichtiger sind Partner, die langfristig denken, unterschiedliche Kompetenzen zusammenführen und aus Ideen konkrete Lösungen machen. Die STEG leistet dazu seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag – als verlässliche Partnerin der Kommunen und als Impulsgeberin für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung.
Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die STEG mit ihrem Wissen, ihrer Erfahrung und ihrem Engagement prägen, ebenso der Geschäftsführung und allen Wegbegleitern. Im Namen des Aufsichtsrats gratuliere ich herzlich zum 65-jährigen Bestehen. Ich wünsche der STEG weiterhin Mut zu neuen Ideen, Freude an der gemeinsamen Aufgabe und viel Erfolg dabei, auch künftig lebenswerte Städte, Gemeinden und Quartiere mitzugestalten.

1961 gründeten Siedlungswerk, LBS und Ackermann-Gemeinde die „Familienheim-Gesellschaft für Beschaffung und Erschließung von Bauland GmbH“, denn Bauland war schon damals ein knappes Gut und dessen Entwicklung aufwändig und kompliziert. Eine Antwort darauf war das „Stuttgarter Modell“ zur freiwilligen Bodenordnung, das von Siedlungswerk und STEG gemeinsam entwickelt, den Stuttgarter Stadtteil Neugereut mit Wohnungen und Versorgungseinrichtungen für damals über 10.000 Menschen erst möglich machte.
Zur Bodenordnung und der Entwicklung und Erschließung neuer Gemeindeflächen und Stadtteile kamen Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen, Wohnumfeldprogramme und schließlich Stadterneuerungen als neue Aufgaben hinzu. Immer waren zu Anfang Visionen gefragt, stets galt es sich weiterzuentwickeln und neu zu denken.
Es waren Expertise, Engagement und auch Mut von Mitarbeitenden und Geschäftsführung, gepaart mit der Unterstützung und dem Rat durch Gesellschafter und Aufsichtsrat, die die STEG zum verlässlichen und kompetenten Partner für Städte und Gemeinden hat werden lassen, der sie heute noch ist.
Auch heute und besonders aber in Zukunft, da Fragen von Funktionalität und Bezahlbarkeit von Wohnraum einerseits, Wohnumfeld, Infrastruktur und Klimaresilienz der Wohnorte anderseits, immer drängender werden, sind das die Kompetenzen, mit denen die STEG und ihre Mitarbeitenden ein wertvoller Partner für die Zukunft von Gemeinden und Städten sein werden.
Für den Gesellschafter Siedlungswerk und auch persönlich wünsche ich der STEG, allen Mitarbeitenden und der Geschäftsführung alles Gute und viel Erfolg in der Zukunft.
Grußworte zum Jubiläum
65 Jahre STEG Stadtentwicklung GmbH stehen für 65 Jahre engagierte Arbeit für die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden. Dieses Jubiläum ist ein schöner Anlass, auf das Erreichte zurückzublicken und zugleich den Blick auf die vielfältigen – auch immer wieder neuen - Aufgaben zu richten, die vor uns liegen.
Die Rahmenbedingungen für unsere Kommunen verändern sich sehr dynamisch: Der klimatische, demografische und digitale Wandel stellt Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Gleichzeitig gilt es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, lebendige Orts- und Stadtkerne zu erhalten und attraktive Perspektiven für die Menschen vor Ort zu schaffen. Es geht darum, dass Menschen gerne dort leben, wo sie zuhause sind und dort auch in Zukunft eine Perspektive für sich und ihre Familien sehen.
Wir wollen unsere Kommunen dabei zielgerichtet unterstützen. Ein unverzichtbares Instrument hierfür ist die Städtebauförderung. Seit über 55 Jahren begleitet sie die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg auf ihrem Weg in die Zukunft. Mehr als 900 Kommunen gehören bereits zur „Familie“ der Städtebauförderung.
Zahlreiche Stadt- und Ortskerne konnten aufgewertet, Brachflächen einer neuen Nutzung zugeführt, städtebauliche Strukturen verbessert und Wohnraum erhalten und geschaffen werden. Die Aktivierung und Modernisierung von Wohnraum ist dabei eine wichtige Aufgabe. Zugleich gewinnt die Anpassung unserer Städte und Gemeinden an die Folgen des Klimawandels rasant an Bedeutung. Entsiegelung und Begrünung, die Schaffung von Grün- und Freiräumen sowie Maßnahmen zum Umgang mit Hitze und Starkregen tragen dazu bei, unsere Kommunen klimaresilient und zukunftsfähig zu gestalten. Die Städtebauförderung ist dabei ein verlässliches und flexibles Instrument, das auch hier passgenau helfen kann.
Stadtentwicklung gelingt jedoch nicht allein durch Finanzhilfen. Sie braucht engagierte Kommunen, den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern und starke und leistungsfähige Partner, die Veränderungsprozesse fachkundig begleiten. Die STEG unterstützt Kommunen seit mehr als sechs Jahrzehnten dabei und leistet mit ihrer Expertise einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Stadtentwicklung in Baden-Württemberg.
Zum 65-jährigen Jubiläum gratuliere ich der STEG Stadtentwicklung GmbH sehr herzlich. Für die Zukunft wünsche ich weiterhin viel Erfolg, Tatkraft und gute Ideen.
Grußworte zum Jubiläum
65 Jahre STEG stehen für 65 Jahre Stadtentwicklung – und damit auch für 65 Jahre Veränderung. Denn Städte und Gemeinden sind niemals fertig. Sie verändern sich mit den Menschen, die in ihnen leben, und mit den Anforderungen ihrer Zeit.
Die zentrale Aufgabe aber bleibt: Wir wollen Orte schaffen und erhalten, an denen Menschen gern leben, arbeiten und miteinander Zukunft gestalten.
Gerade in Sachsen sind die Ausgangslagen sehr unterschiedlich. Während manche Städte wachsen und dabei Themen wie Wohnraum und Infrastruktur in den Fokus rücken, stehen andere Städte vor der Frage, wie gewachsene Ortskerne und Angebote der Daseinsvorsorge dauerhaft erhalten werden können, weil die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner rückläufig ist. In einigen Regionen beschleunigt der Strukturwandel diese Entwicklung zusätzlich.
Unser Ziel sind gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen Sachsens. Das heißt nicht, dass überall das Gleiche entstehen muss. Es heißt, die unterschiedlichen Stärken der Regionen zu unterstützen und die Herausforderungen ernst zu nehmen. Gemeinsam mit den Kommunen müssen wir passende Lösungen entwickeln.
Für uns als Staatsregierung bedeutet das: Wir wollen die Kommunen verlässlich unterstützen und ihnen zugleich den notwendigen Gestaltungsspielraum geben. Städtebauförderung ist dabei weit mehr als die Sanierung einzelner Gebäude oder Plätze. Sie hilft, ganze Quartiere weiterzuentwickeln, Zentren zu stärken und vorhandene Strukturen an neue Anforderungen anzupassen.
Kommunen, Freistaat, Wohnungswirtschaft, Eigentümer, Planer und Stadtentwickler bringen dabei je unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen ein. Gerade bei langfristigen Veränderungsprozessen braucht es Partner, die die örtlichen Gegebenheiten kennen und Projekte von der ersten Idee bis zur Umsetzung begleiten. Die STEG ist ein solcher Partner – seit 1990 in Sachsen. Sie steht heute über 80 Kommunen bei der Antragstellung, dem Fördermittelmanagement und der Projektsteuerung zur Seite, engagiert sich im Quartiersmanagement etwa in Freital und Heidenau, und begleitet die Erarbeitung und Fortschreibung Integrierter Stadtentwicklungskonzepte.
Die STEG tut dies seit 65 Jahren. Zu diesem Jubiläum gratuliere ich sehr herzlich und danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre Arbeit und ihr Engagement.
Für die kommenden Jahre wünsche ich Ihnen weiterhin gute Ideen, verlässliche Partnerschaften und viele Projekte, die vor Ort sichtbar machen, was gute Stadtentwicklung leisten kann.
